Johann (Hans) König
Der älteste Sohn von Johann und Theresia König wurde in Fischen geboren. Bald zog die Familie nach Oberstdorf in die Schrofengasse. Johann (Hans) König besuchte sieben Jahre die Volksschule Oberstdorf und zwei Jahre die Berufsschule in Sonthofen. Mit 15 Jahren begann er seine Ausbildung im Malerbetrieb Dreher.
Schon in seiner Schulzeit entdeckte er sein Talent und seine Leidenschaft fürs Zeichnen und Malen.
1936 heiratete er Rosina Wolf und damit in eine Landwirtschaft ein.
Im Dezember 1940 erreichte Hans König der Stellungsbefehl.
Während des Kriegseinsatzes in Russland, Dänemark und Frankreich malte Hans König weiter und hielt neben Krieg und Zerstörung auch die Schönheiten der jeweiligen Landschaften fest.
Nach Kriegsende kam Hans König 1945 in französiche, später in amerikanische Gefangenschaft. Und auch in dieser Zeit hielt er friedliche Natur-Idyllen fest.
1946 kehrte er zu seiner Familie nach Oberstdorf heim.
Neben seiner Arbeit als Landwirt und Maler absolviert er erfolgreich ein Fernstudium an der Kunstakademie Darmstadt.
In zahlreichen Bildern und in unterschiedlichsten Techniken hielt er Motive seiner Heimat zu allen Jahreszeiten fest. Bei Reisen nach Italien, in die Schweiz und nach Frankreich entwickelte er seine Fähigkeiten weiter.
Hans König malte und zeichnete nicht nur, auch das künstlerische Arbeiten mit Holz zählte zu seinen Leidenschaften. Mit dem Schnitzmesser schuf er Figuren, Schachbretter, Krippen und vieles mehr. Als Museumspfleger (1953 bis 1975) war er ganz wesentlich am Aufbau des
Oberstdorfer Heimatmuseums beteiligt.
Sein Bild „Auszug aus Gerstruben“ wird im Museum gezeigt.
Weitere Informationen und Bilder im Heft 76 „Unser Oberstdorf“ des Verschönerungsverein Oberstdorf e.V., Web: https://www.verschoenerungsverein-oberstdorf.de/unser-oberstdorf/
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