Kemptner Hütte (1845 m)

Kemptner Hütte 1955
Kemptner Hütte 1955
Rolf Böck

DAV Sektion Kempten

Geschichte:

Seit Jahrhunderten wurde der Weg aus dem Trettachtal über den Sperrbach, die Mädelalpe und das Mädelejoch als Übergang hinüber ins Lechtal genutzt. Die Alphütte der Oberen Mädelealpe diente schon den ersten Bergsteigern, wie Hermann von Barth im Jahre 1869, als willkommenes, aber unbequemes Nachtlager. Deshalb war es nicht verwunderlich, als die DAV Sektion Kempten im Jahre 1890 beschloss, an dieser Stelle die Kempter Hütte zu bauen. Den Grund und Boden erhielten sie kostenlos von der Gemeinde Holzgau und schon im Folgejahr konnte die Hütte eingeweiht werden. Mit der Eröffnung des Heilbronner Weges 1899 wurde der Zulauf der Bergsteiger immer größer, weshalb die Hütte zwangsläufig erweitert werden musste. 1969 baute man die Materialbahn.

Lage:

am Ende des Trettachtales beim Kratzerfeld, Alpgebiet der Oberen Mädele-Alpe

Öffnungszeiten:

Mitte Juni bis Mitte Oktober

Aufstieg:

Spielmannsau (Stellwagen) - Alpe Oberau - Sperrbachtobel (2 1/2 Stunden)
Holzgau - Schochenalptal, Rossgumpenalpe - Mädeljoch (3 Std.)

Touren:

über das Mädeljoch ins Lechtal, Große Grottenkopf, Mädelegabel, Heilbronner Weg, Übergang zur Rappenseehütte, zum Waltenberger Haus und zum Prinz-Luitpold-Haus ...

* Nachlass des Kgl. bay. Hoffotografen HANS WEIS aus dem Stadtarchiv Memmingen
alternative Schreibweisen: Kempter Hütte, Kemptener Hütte

Eröffnung der Kemptner Hütte 1991
Eröffnung der Kemptner Hütte 1991
Archiv Heimatmuseum Oberstdorf
Mulis zur Versorgung der Kemptner Hütte um 1900
Mulis zur Versorgung der Kemptner Hütte um 1900
Archiv Heimatmuseum Oberstdorf
Kemptner Hütte 1904
Kemptner Hütte 1904
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