Die Wallfahrt nach Oberstdorf von Holzgau

Gemälde in der Marienkapelle zu Loretto in Oberstdorf
Gemälde in der Marienkapelle zu Loretto in Oberstdorf

Nach Dürreperiode entstanden

Die hochalpine Wallfahrt hat eine besondere Geschichte. Wegen einer schlimmen Dürreperiode Mitte des 16. Jahrhunderts hatte sich eine Gruppe Lechtaler auf Wallfahrt nach St. Maria Loretto in Oberstdorf begeben. Bei der Rückkehr der Pilger in Holzgau soll es bereits geregnet haben. Die Wallfahrts-Tradition hat sich bis Ende des 19. Jahrhunderts erhalten.

Im Jahre 1990 entdeckte ein Lechtaler Pfarrer ein Votivbild von der Wallfahrt der Lechtaler nach Loretto. Dieser Fund führte dazu, dass die Tradition der deutsch-österreichischen Wallfahrt wiederbelebt wurde und so ziehen seit nunmehr zwanzig Jahren Gläubige im Juli von Oberstdorf nach Holzgau und im August von Holzgau nach Oberstdorf. Christine Auer war immer dabei. Die Wallfahrt sei für sie stets ein besonderes Erlebnis, sagt die Holzgauerin.